Die Anreise zu diesem Wochenende war auch für die Eltern eine Möglichkeit den Ort Seifiredsberg, das Jugendhaus Elias und das OS-Team kennenzulernen. Pfarrer Bernhard Waltner, Referent Andreas Wachter und die OS´ler Christian Frank, Andreas Dachs, Uli Joschke und auch Elias Tiedecken begrüßten die Ankommenden mit Tee und Obst.
Mit dem Abendessen gestärkt starteten alle in das Wochenende. Nach verschiedenen Spielen und einer Hausführung endete der erste Tag mit einem Abendgebet in der Hauskapelle.
Am nächsten Morgen waren die Jungs schon früh wach und der Tag begann mit einem Morgenlob. Mit dem Segen Gottes gingen so die jungen Teilnehmer gestärkt in den Tag.
Die Gruppe startet nach dem Frühstück im Festsaal mit Singen, "Virusspiel" und dem Spiel "Hochstapeln". Danach machten sich die jungen Teilnehmer in Kleingruppen auf in verschiedene Räume, um dort näher in das Thema des Wochenende einzusteigen. Sie überlegten, wo es in ihrem Leben schwierige Situationen gibt und hielten dies auf Schuhkartons fest: In Krankheit, beim Verlust eines geliebten Menschen, bei schweren Schicksalsschlägen, in Ängsten. Aber auch konkret bei der Bewältigung von Hausaufgaben, oder wenn wenn man in eine neue Klasse kommt oder auch wenn man vor der Klasse etwas vortragen muss, können dies schwierige Situationen sein. Im Gemeinschaftsraum stellten die Jungen die Schukartons mit ihren Schwierigkeiten und Ängsten zu einer Mauer zusammen. Eine Mauer als Symbol für etwas, was nur sehr schwer zu überwinden ist.
"Doch was hilft mir gerade in diesen Situationen", fragten Sie sich. Auf Stofffetzen, den sie an einen Holzstab hefteten schrieben sie ganz unterschiedliche Antworten: Oftmals ist es die Mutter, die Eltern, aber auch ein Freund, ein Stoßgebet, Gott und in Krankheit auch der Arzt und Medizin.
Das Mittagessen schmeckte dann allen und der Nachmittag brachte dann gut tuende Abwechslung. Verschiedene Angebote wurden gemacht. Eine Gruppe machte sich auf den Weg zum Schlittenfahren und um im Schnee zu toben. Viele spielten auch Fußball in der Turnhalle des Jugendhauses, einige spielten auch Tischkikker, Tischtennis und auch Billard.
Nach einem wärmenden Tee gab es dann einen abwechslungsreichen Stationenlauf. Unter fünf Stationen war eine im neuen Raum des Jugendhauses. Eine Premiere für den neuen Raum, denn er ist eigentlich noch nicht ganz fertig.
Am Abend fand dann der "Große Preis" statt, der von Andreas Dachs und Ulrich Joschke moderiert wurde. Elias Tiedecken "pfiff" als Schiedsrichter. Die Kleingruppen konnten zwischen verschiedenen Aufgabenkategorien wählen und mussten dann immer Schätzungen abgeben, wie viel Punkte sie bei einem Spiel machen. Ja nachdem, ob die Schätzung bei der tatsächlichen Umsetzung zu hoch, zu niedrig oder sogar genau richtig war, gab es Punkte. In "heißen" Diskussionen schätzten die Gruppen, wie viele Kleidungsstücke einer der Gruppe anziehen und dabei noch laufen kann; wie viele Streichhölzer sich auf einem Flaschenkopf stapeln lassen; wie viele Tischtennisbälle einer der Gruppe in fünf Meter Entfernung fangen kann; wie weit man eine Streichholzschachtel blasen kann; und vieles mehr. Dies war für Alle ein sehr gelungener , kurzweiliger und spaßiger Abend.
Beim anschließenden Abendgebet zum Thema "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern", übte die gesamte Gruppe ein Lied zum Thema ein, hörte einen Text zu Psalm 18 und betete abschließend vor dem Segen ein Vater Unser.
Müde gingen die Jungs nach einem erfüllten Tag ins Bett.
Am Sonntag konnten alle die Gemeinschaft untereinander und mit Jesus in einem Gottesdienst feiern. Pfarrer Bernhard Waltner hatte für jeden ein Bild von Sieger Köder dabei, auf dem Psalm 18 gemalt ist. Die Jungen erkannten schnell was darauf dargestellt ist: Ein Ministrant der mit einem Stab, an dessen Ende ein Laterne ist, über drei Mauern springt. Und er lacht dabei! Mit einer Leichtigkeit bewältigt er diese Schwierigkeit. Mit Gott überspringt dieser Minstrant die Mauern. Gott ist für uns immer da. Das ist eine wichtige Aussage in unserem Glauben. Auch schwierige Situationen können wir mit Gottes Hilfe und auch im Vertrauen auf ihn angehen.
Nach dem Mittagessen kamen die Eltern nach Seifriedsberg um ihre Kinder abzuholen und Pfarrer Waltner verabschiedete alle und dankte dem ganzen Leitungsteam für das gelungene Wochenende.
Ein Wochenende, das eine gute Resonanz gefunden hat. Die jungen Teilnehmer gingen voll Begeisterung nach Hause und hatten wahrscheinlich noch ein wenig Schlaf nachzuholen, bevor es am nächsten Tag wieder in die Schule ging.


