Am Samstagmorgen lasen die Teilnehmer den Schöpfungsbericht und erarbeiteten, die Vielfalt an Geschöpfen, die Gott erschuf. Dann wurde mit einer Übung, bei der mit einem Seil die Lebewesen miteinander „verknüpft“ wurden, deutlich, wie alles zusammenhängt. Und der Mensch, als Abbild Gottes, hat letztlich die Verantwortung über diese Schöpfung. Dies wurde den Teilnehmern bewusst.
Am Samstag stand eine Wanderung durch den Haldertobel an, um die Schöpfung Gottes auch zu erleben und wahrzunehmen. Das Murren der Teilnehmer vor Beginn der Wanderung wandelte sich schnell und am Ende hieß es: „Eigentlich war jetzt die Wanderung ganz gut!“.
Am Beginn der Wanderung trafen sich alle in der Hauskapelle. Dort ging es um den Sonnengesang und die Person des Heiligen Franziskus, der den Sonnengesang als Lobpreis an den Schöpfer (Laudato Si), geschrieben hat. Aufgelockert wurde die Wanderung selbst mitunter durch ein Spiel, bei dem sich immer Zwei zusammen tun mussten: Einer hatte die Augen verbunden und wurde vom anderen zu einem Baum geführt. Der „Blinde“ durfte den Baum ertasten und sich so ein Bild machen. Nachdem er einige Meter wieder zurückgeführt wurde, durfte der „erspürte“ Baum wieder gesucht werden.
Es wurde am Wochenende viel gespielt und gesungen. Am Samstagabend gab es ein großes Völkerballspiel, das nicht enden wollte.
Den Abschluss bildete am Sonntag der Gottesdienst in der Hauskapelle des Jugendhauses. Hier konnte jeder seinen eigenen Lobpreis schreiben, für was er dankbar ist und Gott loben möchte.


