Vieles ist gewachsen - 40 Jahre Offenes Seminar

Posted by Bernhard Waltner

Posted on 21:42, Thursday, January 5


40 Jahre Offenes Seminar  - Ein kleiner Blick in die Geschichte zeigt: Vieles ist gewachsen, viele Jugendliche kamen und kommen zum Offenen Seminar, um eine Gemeinschaft im Leben und im Glauben zu erfahren. Der Bogen durch die vier Jahrzehnte zeigt: Wo junge Leute sich auf die Begegnung mit Christus einlassen, wird Kirche lebendig. Ein paar Stimmen aus den unterschiedlichen Jahrzehnten unterstreichen dies im Folgenden.

"MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">  "Bischof Stimpfle hat mir mit dem Offenen Seminar ganz viel zugetraut", erinnert sich Pfr. Josef  Fickler, der erste Leiter des Offenen Seminars. Gegründet wurde es am 1.1.1972 durch den damaligen Diözesanbischof Dr. Josef Stimpfle. Ziel war, für Jugendliche Räume zu schaffen, in denen sie den Glauben erfahren können. Die Schließung der Knabenseminare in der Diözese Augsburg schaffte eine neue Notwendigkeit. Hinzu kam, dass einige Studenten im Bistum Würzburg die KIM Bewegung (Kreis junger Menschen) kennengelernt hatten und im Bistum Augsburg diese Idee, in Gruppen mit Jugendlichen den Glauben zu vertiefen, weiterleben wollten.

Bischof Stimpfle zögerte nicht lange und beauftragte Pfr. Fickler im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg zu starten. Die ersten Kurse fanden gleich eine sehr große Resonanz. "Bischof Stimpfle hat uns nicht viele Vorgaben gemacht. Er hat uns in Seifriedsberg viel Vertrauen geschenkt. Das war gut, denn so konnte vieles wachsen." fasst Pfr. Fickler zusammen, der von 1972 bis 1984 das Offene Seminar leitete und jetzt im Allgäu seinen Ruhestand verbringt. Von 1984 bis 1994 übernahm Pfr. Wolfgang Schneck die Leitung. Sein Anliegen war es, den Jugendlichen die Freundschaft immer wieder ans Herz zu legen. "Es waren mit die schönsten Jahre meines priesterlichen Lebens", so formuliert es Pfr. Schneck in der Rückschau auf seine Zeit im Offenen Seminar. Er knüpfte auch viele Kontakte ins Ausland, um auch dort die Idee des Offenen Seminars weiterzutragen. Neben den Kursen in Seifriedsberg entstanden im Bistum in dieser Zeit auch Wohngemeinschaften mit Jugendlichen, die sich der Aufgabe stellten, miteinander im Geist des Evangeliums zu leben. "Wir haben ein Wagnis versucht", beschreibt ein Teilnehmer, der damals in der WG war, „es war auch nicht immer einfach, aber unser Glaube hat uns getragen."

Wolfgang Wirtensohn, der jetzige Hausleiter des Jugendhauses Elias, war ab 1990 über 10 Jahre Referent im Offenen  Seminar. "Die Idee des Offenen Seminars bietet eine gute Möglichkeit für die Entwicklung der Jungen." beschreibt er die darin liegende Chance, mit Jungen in dieser Offenheit Kurse zu gestalten. "So erleben sie auch Kirche neu und können darin wachsen."

1994 bis 2005 leitete Pfr. Herbert Kohler das Offene Seminar. Das Miteinander von jüngeren und älteren Jugendlichen, die aus ganz unterschiedlichen Teilen der Diözese kommen, schätze er. "Da entstand immer wieder ein schönes und starkes Miteinander", erinnert sich Pfr. Kohler, der jetzt Stadtpfarrer in Neuburg ist. Andreas Kohl, der jetzt in der Betriebsseelsorge Weilheim arbeitet, war zu dieser Zeit Referent in Seifriedsberg.

Seit 2005 leitet Pfr. Bernhard Waltner das Offene Seminar. Ihm steht als Referent Andreas Wachter zur Seite. Neben dieser Aufgabe leitet Waltner, wie auch schon sein Vorgänger, zusätzlich die Diözesanstelle Berufe der Kirche für das Bistum Augsburg. Ihm liegen die jungen Leute sehr am Herzen. Kurse in den Schulferien, Fahrten ins Ausland zum Kennenlernen unterschiedlicher Ortskirchen, Wallfahrten, Glaubenskurse und  Freizeitangebote prägen das Programm. „Dabei geht es immer um die Kombination von Leben und Glauben", so Pfr. Waltner. "Für junge Leute ist dies von unschätzbarem Wert."

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Freitag, 24. Februar 2012 in St. Ulrich & Afra - Augsburg - Treffpunkt um 18.45 Uhr am Hauptportal

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