Neu-Neu-Neu

Kennst du noch das Sprichwort: „Alles neu macht der Mai“? – In diesem Monat September wird auch vieles neu, schließlich hat ein neues Schul- und Arbeitsjahr begonnen. Dazu hat das Offene Seminar wieder einiges im Gepäck:

  • Natürlich gibt es ein paar Eindrücke von den vergangenen Sommerkursen.
  • Es geht nach der Sommerpause wieder los mit den OS-Monatsmessen.
  • Voller Spannung erwarten wir das neue OS-Jahresprogramm, das wieder super abwechslungsreich wird!P1110678

Laudato si‘ war das Thema der Sommerkurse. Teilnehmer und Kursleiter stellten sich der Herausforderung, sich mit der Schöpfung und ihrer Rolle darin P1110616auseinanderzusetzen.

Eine Hinführung gaben uns Regens Dr. Kreuzer bzw. Frau Professor Dr. Riedl. Die haben ganz schön vorgelegt, was dann die Woche über verinnerlicht wurde. Dabei gab es auch ökologische Fußabdrücke zu sehen, die eine recht tiefe Spur hinterlassen. Mit Spaß und Spiel, DSC_2803wurde auch viel Zeit in der Schöpfung verbracht. Nachhaltige Unternehmen wie VAUDE und die Brauerei Härle gaben den Jungen die Möglichkeit zu sehen, dass sich auch Unternehmen Gedanken P1110223machen, wie ein besseres Leben mit der Schöpfung möglich ist. Zu eigenen Versuchen angespornt ist jetzt das neue Schuljahr dran.

Als nächstes sehen wir uns zu den Monatsmessen in Breitenthal (22.09.) und Augsburg (20.10.)

Fahrradtour an der Donau – von Lauingen bis Regensburg

P1110001 P1100946P1100952P1100955P1100979P1110011P1110019P1110022P1110112Eine erste Sommerferienaktion ist schon wieder Geschichte. Diese Geschichte erzählen diesmal Fabian und Nathanael. Mal sehen, wie sie die Tour erlebt haben.

Im Zeitraum von Sonntag bis Mittwoch waren wir unterwegs. Für uns hat das gut gepasst. Es ging in Lauingen los und so legten die meisten von uns in diesen Tagen 250 km mit dem Fahrrad bis Regensburg zurück. Recht viel länger hätte die Strecke nicht sein dürfen, da nicht nur Sportler dabei waren.

Unsere Gruppe bestand aus 15 Leuten.

Besonderheiten auf dieser Fahrt waren für uns ein paar Stürze, die Herausforderung, unterschiedlicher Leistungsfähigkeit, das Baden in der Donau, als wir in Regensburg ankamen und gerade noch so ein Abendessen bekamen; die beeindruckende Befreiungshalle, in der es bei den heißen Temperaturen angenehm war – aber auch sonst verging die Stunde Aufenthalt wie im Flug; viele Berge auf der letzten Etappe; das Schifffahren vom Kloster Weltenburg durch den Donaudurchbruch nach Kelheim; die Kapellen und Kirchen, die wir unterwegs gesehen und z.T. besichtigt haben; die platten Reifen, die es immer recht zügig zu flicken galt, was aber nicht die einzigen Pannen waren, die wir gut beheben konnten.

P1110058 Unser persönlicher Eindruck von der Radtour: Es war ganz cool, aber für manche war es zu viel und das forderte unsere Teamfähigkeit.

Außer Radfahren haben wir miteinander hl. Messe gefeiert, gesungen, gebetet, waren – wie gesagt – Baden, machten Besichtigungen und haben insgesamt viel mit den anderen Teilnehmern unternommen.

Untergekommen sind wir in zwei Jugendherbergen, die ganz okay waren und einmal in einer Pension, die wir sehr g… (gut) fanden.

Von den besuchten Orten her, bleibt uns als besonders in Erinnerung die Befreiungshalle, das dillinger Rathaus war sehr interessant und natürlich Regensburg.

Das sind die Teilnehmereindrücke von der Fahrradtour von Lauingen nach Regensburg. Schöne Sommerferien allen und auf tolle OS-Sommerkurse in den kommenden Wochen.P1110135

Wochenende für 9-13jährige

Der SoP1100584mmer ist los! Mit dem Wochenende für 9-13jährige hat der Sommer im Offenen Seminar begonnen. Von Freitag bis Sonntag ging es um den heiligen Ulrich.

P1100589Über 50 junge Leute waren es im Jugendhaus Elias, die sich mit dem Bistumspatron beschäftigt haben. Am Freitagabend wollte der Sommer noch eine Dusche nehmen, was dem Draußenprogramm leider die Show genommen hat. Mit Spielen und Liedern im Festsaal herrschte aber auch so schnell OS-Stimmung.P1100679

P1100789Für den Samstag konnten ein Stationenlauf und eine passende Rallye das interessante Leben des Heiligen gar nicht ganz fassen. Bis zum Sonntag kamen die Jungen ihm aber schon ein gehöriges Stück näher und nehmen als Geschenk ein Ulrichskreuz mit nach Hause, das sie auch künftig in ihrer Glaubensbeziehung unterstützen soll.P1100795

Spiel, Sport und die erlebte Gemeinschaft rundeten auch an diesem Wochenende das aktionsreiche Wohlfühlprogramm ab. Eingebettet in die unterschiedlichen Gebetszeiten war das letztlich doch sommerliche Wochenende sehr kurzweilig und schnell bei der abschließenden Sonntagsmesse angekommen.P1100884

Mit dem vergangenen Einsteigerwochenende fiebern auch die OSler in den letzten beiden Schulwochen jetzt den Sommerferien entgegen. P1100900Diese beginnen im Offenen Seminar mit einer schönen Fahrradtour an der Donau bis Regensburg und haben ihren Höhepunkt in den beidenSommerferienfreizeiten. Für Sommerkurs I und Sommerkurs II sind noch Plätze frei. Wir freuen uns über die baldige Anmeldung.

Von der grünen Insel in den Sommer

Bild 6 ClonmacnoiseGrün, ein bisschen regnerisch, aber auch sonnig und auf jeden Fall anders als daheim. Kurz zusammengefasst war so die OS-Pfingstfahrt 2017 im Süden Irlands. Es gab so viel zu sehen, dass die Reise noch länger als eine Woche hätte sein können, aber trotzdem hat Bild 16 Irische Natures die Irlandspezialistin geschafft, auch noch Action mit hineinzupacken.

Da es durch den Süden Irlands ging, kommt bei Erzählungen gleich das Stichwort „Ring of Kerry“. Das war aber nicht die OS-Route. Von Dublin aus ging es gleich nach Clonmacnoise. Bild 5 Poulnabrone DolmenIn der alten Klosteranlage, die auch der hl. Johannes Paul damals als Papst besuchte, empfing die Gruppe bei Sonnenschein ein berühmtes Bild, wenn man an Irland denkt. Große Steinkreuze mit Sonnenrad und herausgemeißelte Bibelszenen auf dem größten.Bild 13 Posen

Die Gastfreundlichkeit der Iren war gleich zu Beginn in Ennis spürbar, in der ersten Unterkunft, beim Besuch der katholischen Gemeinde und im Pub.

Einigermaßen beeindruckt waren alle von der Hütehundvorführung, was einer kleinen Bild 14 Abendsonne und WindZirkusnummer glich und der noch gut erkennbaren, Jahrtausende alten Festung Caherconnel Stonefort. Ein weiterer, berühmter Ausblick ist das Portalgrab Poulnabrone Dolmen. Highlight aber waren, auch wenn es stürmte und regnete, die Cliffs of Moher. Wie sich diese Bild 20 DreifaltigkeitSteilklippen hinab ins Meer stürzen und allen Stürmen zum Trotz ein einsamer Rundturm dasteht, ist atemberaubend. Ein englischsprachiger Tourist erzählte am Vorabend in der Unterkunf, es sei für ihn der Ort, wo er GottBild 12 Schaffen am nächsten erfahren hätte. Das bleibt natürlich Ansichtssache, aber gewaltig ist es ohne Zweifel.

Echte Strohdächer und eine zweischiffige Kirche gab es in Adare zu sehen, bevor es nach einem guten Mittagessen im Pub zum Costeering an die Küste ging. Schwimmen durch Höhlen und mutige Sprünge von Klippen (unter Anleitung)Bild 18 Abgeschiedenheit waren eine erste Sportaktion der Extraklasse. Nach dem Einchecken in der nächsten Unterkunft am Strand und der Abendmesse mit der Gemeinde in Ballyheigue konnte die Mannschaft Hurling, eine der beiden NationalsportartenBild 10 Kraft, ausprobieren.

Dingle-linge-ling, hier kommt … das OS. Musik gab es auf den vielen Kilometern über enge Straßen durchs Land. Entweder Folk, um irischen Traditionen zu lauschen oder, weil das nicht jedermanns Sache ist, auch viele selbst Bild 15 Gehaltenseinmitgebrachte Vertonungen der Jugendlichen. Dingle ist aber auch eine Halbinsel Irlands und ein Ort, die zur Hälfte der Fahrt auf dem Programm standen.

Danach ging es in die „Wildnis“ zum Outdoorcamp am Carragh Lake. Eine gehörige Portion Erlebnispädagogik war zunächst schockierend für alle, die am liebsten nur gechillt hätten. Wandern durch Regen und Sturm, Kajakfahren, Klettern und Orientierungsläufe machten dann aber doch Spaß und regten die Gespräche an. Wer sich darauf eingelassen hat, konnte in diesen Tagen viel davon probieren, was in den Küchen mühevoll zubereitet wurde. Manches war sehr schmackhaft, an anderes konnte man sich nicht so schnell gewöhnen, wie z.B. die Würstchen zum ein oder Bild 19 mysteriöse Orteanderen Frühstück.

Über Killarney Bild 17 Kühe zu Baileysladiesfuhr Dennis die johlende Menge ganz gelassen in den Süden nach Cork, der zweitgrößten Stadt Irlands und Kilkenny. Weiter ging es in Richtung Wicklow zu einer von 500 Farmen, die ihre Milch zur Baileys-Produktion und etlichen Nebenprodukten abliefern. Torfstapeln und andere Aktionen bildeten die actionreiche „Irische Olympiade“. Auch eine Besichtigung des Betriebsgeländes mit einer Quelle, die vom hl. Patrick Bild 7 Glendaloughgesegnet worden sein soll und ein Besuch der Baileys-Ladies, die Kühe, gehörte dazu.

Mit einer alten Klosteranlage begann die Fahrt und sie endete bei einer weiteren in Glendalough. Hier soll auch die Ruhestätte des hl. Kevin sein. Nach diesen gut erhaltenen Steinbauten stand am Ende der Besichtigungen das moderne Dublin an. Vom ruhigen Ort führte der Weg zum Flughafen in die Hauptstadt. Die Universität Trinity College und das Book of Kells waren noch einmal beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Ein kurzer Gang durch Einkaufsstraße war auch drin, doch dann mussten alle wieder zurück. Es war schön, es war teilweise anders als erwartet und wieder ein Stück OS-Abenteuer.Bild 8 Bauten in Dublin

Gut daheim angekommen tragen die erlebnisreichen Tage ihre Erinnerungen in der letzten Wochen dieses Schuljahres. Dann heißt es Bald wieder Sommer im OS. Mitte Juli startet bereits das Wochenende für 9-13jährige im Jugendhaus EliasBild 21 Gemeinschaft Leiter und dann geht es in die Sommerferien. Die Radtour an der Donau sowie zwei Sommerkurse warten auf Dich. Jetzt noch anmelden, es ist bald so weit!

Bis dann im OS 🙂

Bild 9 technische Errungenschaft

Der Sommer rückt näher

Postkarte Sommerkurse 2017 3Sommerliche Tage machen den Mai besonders freundlich. Mit den Pfingstferien steht auch die Sommerplanung an. Es wird also Zeit, zu überlegen, wie die Sommerferien aussehen könnten.

Das Offene Seminar hat für 13 bis 20 jährige Jungen drei Angebote: Eine Radtour und eine Freizeitwoche zum Beginn der Ferien und eine am Sommerferienende.

Mit Vorfreude auf einen hervorragenden Sommer laufen die Vorbereitungen hierfür im OS-Büro schon. Mit der baldigen Anmeldung helft Ihr, die Planungen gut voran zu bringen.

Natürlich gibt es genauere Informationen zur Fahrradtour an der Donau sowie zum Sommerkurs I und Sommerkurs II auf den jeweiligen Veranstaltungsseiten.

Bis bald im OS

Frohe Ostern!

P1090206Sieht das nach frohen Ostern aus? – Wohl eher weniger.

So ging es zu im jüngsten Karwochenkurs. Die Machtverhältnisse wurden geklärt. Ob beim Armdrücken oder auf dem Bubblesoccer-Feld, es gibt erhobene Häupter und P1090331Erniedrigung.

Menschliche Größen waren  es, die hier beschäftigt haben.

Mit dem Thema „Gott hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig“ (Lk 1,49) war die Frage aber schnell gestellt, was ist an Gott so P1090381 groß, dass er jemandem Großes tun kann?

Beim Diözesanen Weltjugendtag wurden die Teilnehmer z.B. auf die Gottesmutter Maria gelenkt, die so betete. Aber Gottes großes Wirken beschränkt sich nicht nur auf Maria, es ist individuell für jeden P1090422greifbar. Darum galt es zu klären: P1090427 Was tat und tut Gott Großes an der einzelnen Person und wie P1090442 ist die eigene Antwort darauf. Damit setzten sich die Jungen auseinander, erprobten ihre Fähigkeiten in sportlichen Aktionen und lösten Teamaufgaben.

Dabei gab es auch immer Zeit auf das, was Gott an einem Wirkt zu P1090448antworten.

Zum Beispiel im Chorgebet mit den Mönchen der Benediktinerabtei Ottobeuren. Abt Johannes und P. Magnus gaben auch Einblick in das klösterliche Leben und empfingen uns äußerst freundlich mit den anderen Brüdern.

P1090490Faszinierende Tage waren es wieder und wir freuen uns schon auf das nächste Angebote.

Allen eine gesegnete Osterzeit!P1090484

P1090499

Fahr Kante! – Innen oder außen?

DSCN5670

Faschingskurs/ Winterfreizeit 2017 war ein fantastischer Höhepunkt vor Beginn der Fastenzeit.DSCN5700P1090052 Die Wettervorhersagen kamen schlechter an, als es dann wurde. Unklar war auch, wie sich jeder einzelne in diesen Tagen in die Gruppe einfinden würde. Von sportlicher Kompetenz über Ausdauer und Teamfähigkeit galt es einiges aus sich herauszuholen.

P1090111P1090103

Es ist ein Hin und Her zwischen Innen und Außen. Die Spannung zwischen dem eigenen Wollen und der Gruppe, dem eigenen Wollen und dem Können usw. Außerdem die Frage, ob ich heute auf die Piste gehe, oder das Alternativprogramm wähle.P1090084

Über Innen und Außen ging es bei den abendlichen Impulsen mit Fragerunden auch. Pfr. Martin Weber hat das menschliche Innen und Außen mit Hilfe der Psychologie und was der Glaube noch dazulegt, vorgestellt.P1090048

Gott in den verschiedenen Gottesdiensten zu begegnen viel wohl unterschiedlich aus, weil nicht alle ihr tiefstes Inneres in gleicher Weise wahrnehmen und freilegen.P1090055 (2)

Das wiederum ist die Einladung von OS-Leiter Domvikar Albert Wolf für die bevorstehenden Wochen der österlichen Bußzeit: Sich dem Inneren zu widmen und freizulegen, um Gott wieder spürbarerer im Osterfest erfahren zu können. Mit der Aschenauflegung in der Abschlussmesse begann die Fastenzeit am Aschermittwochemorgen im Offenen Seminar.P1090133DSCN5716P1090069DSCN5682

Weiße Traumlandschaft für unsere Jungen

P1080921Eigentlich warten wir zu Weihnachten immer auf eine friedliche, schöne, weiße Winterlandschaft. Leider war es auch im vergangenen Weihnachtskurs wieder nicht so, aber mit dem Thema „dem Stern gefolgt“, hatten wir doch einen tollen Kurs.

P1080935Weiß wurde es jetzt zum Wochenende für 9-13jährige. Das Vergnügen im Schnee war natürlich ein Highlight. P1080811Bei P1080835prächtigen Schneeverhältnissen galt es eine gute Rodelbahn zu machen.

 

Abends zuvor ging die Fackelwanderung über einen sehr gut präparierten Winterwanderweg, über Schnee und Hügel, durch den Wald. Oben leuchteten schön die Sterne, unten lag erleuchtet Sonthofen und dazwischen gingen ein paar Fackeln spazieren. Beim Aushäcken von Scherzen wurde freilich nicht immer mitgedacht und so waren Versteckspiele bei Nacht, im Wald beispielsweise eine der Jungenaktionen, die von den ehrenamtlichen Kursleitern viel Aufmerksamkeit verlangte.

P1080915P1080876

 

Thematisch begab man sich in eher wärmere Gefilde. Mit Petrus konnten die Burschen ihr persönliches Verhältnis zu Jesus und ihren Mitmenschen überprüfen. Petrus folgte Jesus, als dieser ihn von den Fischernetzen zum Menschenfischer berief (Lk 5,1-11). Seit ihrer Taufe sind auch die Jungs aufgefordert, Jesus nachzufolgen und überlegten, wen sie auf diesem Weg mitnehmen möchten. Petrus staunt einmal und möchte am liebsten am Ort der Verklärung bleiben (Mt 17,1-9). In schönen Ereignissen konnten die Teilnehmer schwelgen. – P1080995Glauben ist auch für Petrus immer wieder schwierig und schwächer, als seine menschliche Furcht, so geht er auf dem See fast unter (Mt 14,22-33) und verleugnet sogar Jesus, als dieser seine Freundschaft besonders gebraucht hätte (Mt 26,69-75). Hier kommt die Erfahrung ins Spiel, dass Jesus aber ganz anders ist, als wir. Er nimmt nicht Abstand zu Petrus, weil dieser versagt, sondern vergibt ihm. Sogar „Felsen“ nennt er ihn und übergibt ihm die Führungsrolle für alle, die Jesus künftig mit ihrem Leben folgen.P1080744

P1090009P1080840

 

Lieder singen kann für Jungs mitunter anstrengend sein, viele freuen sich aber darauf, weil es so selten gemacht wird, sie es aber gerne tun.P1080772

P1080860Zeiten von Spiel und Sport, in Gemeinschaft, machten das Wochenende zu einem kurzweiligen Ereignis für alle, die dabei waren.

Mit der Abschlussmesse am Sonntagmorgen waren die gemeinsamen Tage schon bald vorbei. P1090019Aus dieser Feier gestärkt sind nun alle wieder in die neue Woche gestartet.

Das nächste Wochenende für 9-13jährige findet im Juli 2017 statt. Wer gerne auch den Sommer im Allgäu erleben möchte, kann sich heute schon dafür anmelden.

NEU – Jahresprogramm 2016-2017 – #JETZT #ANMELDEN

deckblatt-jahresprogramm-2016-2017Super, du bist richtig auf dieser Website! Das neue Jahresprogramm hat viele Freizeitangebote für Jungen zwischen 9 und 20 Jahren. Du kannst sie im Menüfeld „Kurse“ oder im Veranstaltungskalender sehen. Mädchen werden beim Neuen Weg fündig.

NEU – Anmeldeschluss:
Gepflogenheiten dieser Zeit gehen auch am Offenen Seminar nicht vorbei. So müssen wir z.B. für unsere Veranstaltungen Ausfallgebühren zahlen, wenn weniger Teilnehmer kommen, als wir reserviert haben. Darum gibt es in diesem #Jahresprogramm für die Angebote einen Anmeldeschluss. Es wäre also super, wenn du bald auswählst, wann du gerne dabei wärst und dann gleich die entsprechende Anmeldung an uns schickst.

NEU – Frühbucherrabatt:
Schnelles Anmelden erleichtert nicht nur der OS-Leitung das Planen und Angebote Kreieren, sondern du kannst auch bares Geld sparen. So gibt es für die Pfingstfahrt diesmal einen Frühbucherrabatt. Schau gleich nach!

NICHTS NEUES – Am 24.12. ist Heilig Abend:
Alle, die sich zu Weihnachten etwas wünschen möchten, sollten schnell das OS-Jahresprogramm nehmen, durchblättern und am besten Wunschzettel für Weihnachten, Ostern und Geburtstage schreiben 🙂
Für alle, die preiswerte, sinnvolle und nachhaltige Geschenke für Jungen suchen: Im OS-Jahresprogramm gibt es mehr Angebote, als es normalerweise jährlich Geschenkanlässe der besonderen Art gibt.

Für Fragen zum neuen Jahresprogramm schreibe uns einfach eine Nachricht: Kontakt.

Wir freuen uns auf den nächsten Kurs, die nächste Freizeitaktion mit dir!

#KREXITisout!

p1080212Zwei Sommerkurse im Offenen Seminar waren wieder zwei tolle Wochen in der vergangenen Ferienzeit.

Erst einmal ankommen. Dafür steht die Couch in der Eliashalle und wenn alle da sind, wird abgecheckt, woher die Leute kommen, die man noch nicht p1070844kenn und was sie so machen. Da fallen den Kursleitern schon immer Spiele ein, die das ganz schnell herausfinden lassen.p1070852

Zum Ankommen gehört außerdem, p1080144die großzügigen Freizeitangebote im Jugendhaus Elias zu nützen. Bei dem fabelhaften Wetter muss natürlich der  Fußballplatz bespielt werden, bei Tag und Nacht.

p1070882Für diese Sommerkurse wurde ein Kunstwort kreiert – KREXIT. Um damit etwas anfangen zu können ging es in den Zuschauerraum einer nichtöffentlichen Sitzung, welche der EU-Kommissionspräsident einberief. Geladen p1080238waren die Außenminister des Vereinigten Königreichs, Griechenlands und Deutschlands – und natürlich die Sommerkursler aus dem OS. p1080217Die hörten zu, was sich die vier Politiker zum Ausstieg der Briten, entschuldigung, des Vereinigten Königreichs, zu sagen hatten.

p1080218 Aus dem BREXIT wurde dann der KREXIT und alle waren gefragt, um Gründe zu sammeln, warum Menschen die Kirche verlassen möchten. In Kleingruppen kam ziemlich bald die Frage auf, ob diese vorgegebenen Gründe tatsächlich Gründe für den Kirchenaustritt seien. Für die Teilnehmer der Sommerkurse war ziemlich bald klar, dass dem nicht so sei, denn sie entlarvten diese mehr und mehr als Vorwände.

Das gelang nur deshalb, weil sie selbst immer besser Bescheid wussten.      Über die Auseinandersetzung mit Bibelstellen, die darauf hinweisen, dass nicht Menschen Kirche machen, p1080015sondern dass Gott an ihrer ersten Stelle steht. Heraus kamen die Sakramente, pantomiminsch dargestellt, die er uns schenkt. Damit haben wir alles, was wir brauchen, um in der Gemeinschaft der Kirche unseren ganz persönlichen Platz auszufüllen. Mit einem Kooperationsspiel zur Bibelstelle 1 Korinthep1080392r 12,1-31a erlebten die Jungen das am eigenen Leib, was es bedeutet, zum Leib Christi zu gehören und erfuhren, was passiert, wenn Teile davon den KREXIT vollziehen. Dann läuft vieles nicht mehr, wie es könnte.

p1080251 p1080281Bergauflaufen stand auf dem Programm, als es zum Ofterschwanger Horn ging. Als die Lieder erklungen und die Bergmesse anfing, waren andere Wanderer so begeistert, dass sie dabei blieben, mitfeierten und es nachher noch schöne Gespräche gab. Wer noch Energie loswerden musste, konnte mit aufs Sigiswanger Horn gehen.

p1070936Gelaufen sind aber alle, beim Kapellenrundweg. Hier trafen wir auf eine Ordensfrau, die als Teil der Kirche den ihr eigenen Platz versucht auszufüllen. Sie kümmert sich seit vielen Jahren um Kinder und Jugendliche, die keine Eltern haben oder in Not sind, weil nur ein Elternteil da ist. Die Kapellen auf dem Weg sind beeindruckende Zeichen für die Kirche. Zu verschiedenen Zeiten haben Menschen sie erbaut, als Ausdruck ihres Glaubens und als Gotteshäuser. Auch wir feierten darin Gottesdienste und begegneten Gott in unserer Gemeinschaft, in seinem Wort, das wir aus der Bibel hörten und wir durften ihn empfangen in der heiligen Kommunion. Einige merkten in diesen Wochen aber auch, dass sie der Gemeinschaft und sich als Teil davon nicht nur Gutes getan p1080306haben und wollten dafür Vergebung und neue Kraft, um es künftig besser zu machen. Darum gingen sie zur Beichte. Hier wurde klar, was auch in einem Abendgebet noch einmal aufgegriffen wurde: Wenn es nicht so gut läuft, dann ist Gott es, der uns trägt und stärkt.

p1080244Gemeinschaft gabe es auch bei den Spieleabenden im Bauernstüberl, bei sportlichen Aktionen. Manchmal gab es in den Spielen was zum Thema, zu beweisen, oder zu lernen und manchmal war es einfach nur schön entspannend oder lustig, wie im Schwimmbad.

p1080395Schwimmen konnte aber auch richtig frostig und erfrischend sein, wie beim Nachmittagsausflug zum Ortwanger See.

Wasser kann aber auch befahren werden. Ein Bild für die Kirche wurde deutlich, als die Sommerkursler beim Canadier-Rafting p1080322gemeinsam im Boot saßen und zusehen mussten, dass die gut die Iller hinunter kamen. Das Boot in der Fahrrinne halten, Gefahren umschiffen wildem Wasser trotzen.

p1080017    Eine Stärkung war es auch, neben den Hauptamtlichen im Offenen Seminar und der Heimatpfarrei, auch einen hohen Mann der Kirche zu erleben. Weihbischof Florian Wörner nahm sich jeweils einen ganzen Nachmittag und Abend Zeit, um alle persönliche zu begrüßen, Fp1080039ragen zu Glaube und Kirche ehrlich zu beantworten, p1080052Sport und p1080356Gemeinschaft mit den Jugendlichen zu teilen. Für alle war es ein beeindruckendes Erlebnis. Das lag auch an der Offenheit der Begegnung. So wurde z.B. gefragt, was der Weihbischof verändern würde, wenn er könnte. Unerwartet kam die Antwort, wenn er könnte, würde er dafür sorgen, dass jeder Christ sein Morgen- und Abendgebet verrichtet und wenigstens amp1080369 Sonntag zur heiligen Messe gehe, aus den Sakramenten lebe. Die Jungen merkten, dass daran die persönliche Beziehung zu p1080381Gott und die Gemeinschaft der Kirche hängt und haben den Entschluss gefasst, dem Weihbischof bei diesem Vorhaben zu helfen.p1080147

p1080228p1080223Lagerfeuer, Singen und Spiele für die ganze Gruppe machten die Gemeinschaft zu einer ganz besonderen.p1080193

Bei der Abschlussmesse am Sonntag freute sich die Gemeinschaft über neue Mitglieder und einige bekamen das OS-Kreuz überreicht, als besonderes Zeichen der Zugehörigkeit.

KREXIT ist out, bleib auch du dabei!

Einen guten Einstieg ins neue Schul- und Arbeitsjahr. Bis zum nächsten OS-Kurs oder zur Monatsmesse.